Konzept

Kombination von Personen- und Güterwagen

Um in Logistikketten effektiv und relevant zu sein, muss der Schienengüterverkehr:

  • Pünktlich sein.
  • Regelmässig verkehren.
  • Schnell sein.
  • Zuverlässig sein.
Der Personenzug bietet für die Fracht zu erwartenden Garantien (mit hoher Wertschöpfung).
Im Gegenzug profitiert die Fahrgastkomponente vom finanziellen Beitrag der Fracht zur Übernahme der Traktionskosten und der Kosten für die Nutzung von Trassen.
Der kombinierte Güter-/Personenzug (G/P) durch Bündelung dieser Kosten und Kapazitätsoptimierung ermöglicht es, den Schienenverkehr profitabel zu gestalten, da er isoliert ohne öffentliche Zuschüsse keine nachhaltigen Wirtschaftsmodelle hätte.
Der GP-Zug ist die Lösung für die Wiederherstellung effizienter Nachtschienendienste für Passagiere und Verlader.
Der gemischte Zug nutzt die Saisonalität der Personen- und Güternachfrage, um die Zugbefüllung zu optimieren.

Beispiel: Der Auto-Schlafwagenzug ist ein G/P-Zug. Er kombiniert Pkw mit Schlafsitzen und Autotransporter mit einer Geschwindigkeit von 160 km/h.

Auto-Schlafwagenzug

Die Lunazüge sollen diese Personenwagen mit Waggons für diversifizierte Güter wie Container und Wechselbehälter kombinieren.

Die etablierten Eisenbahnunternehmen betreiben oder haben Güterzüge mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h betrieben. Ein gedeckter Güterwagen fuhr mit einer Geschwindigkeit von mehr als 260 km/h auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Lille – Calais, der von einem TGV-Zug gezogen wird, um die Stabilität der Drehgestelle des Güterwagens bei einer kommerziellen Geschwindigkeit von 200 km/h zu testen.…

Eine DB-Lokomotive zieht Talgo RENFE-Wagen und Wagenträger auf einer deutschen Strecke.